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Coram Publico – Workshop

19.04.2018 - 20.04.2018

Coram Publico – Workshop

Details

Zeit: 19.04.2018 - 20.04.2018
Veranstaltungsort: TantsuRUUM, SA Eesti Tantsuagentuur, Hobujaama 12

Ticket Info

Eintritt frei

Veranstalter

Goethe-Institut, TantsuRUUM

Wie schaffen wir performative Situationen im öffentlichen Raum?

Mit choreographischen Modulen verwandeln wir einen Stadtteil in unseren Spielplatz und versuchen festzustellen, wie wir diesen durch Bewegung gestalten und beeinflussen können.
Die Bewegungen, mit denen wir uns beschäftigen, sind vor allem solche, die sich aus Beobachtungen im alltäglichen städtischen Umfeld ergeben. Hier wollen wir soziale Mechanismen choreographischer Aspekte auffächern. Dabei beleuchten wir, wie der Körper diese individuell und innerhalb einer Gruppe speichert und ausdrückt.

Zielgruppe: Alle die sich für Bewegungsexperimente im öffentlichen Raum interessieren.

Für Fragen und Anmeldungen sendet eine E-Mail an: info@stephanie-felber.de

Format:
1. Workshop
2. Interventionen im öffentlichen Raum
3. Feedback (Austausch) innerhalb der Gruppe

Zeitrahmen und Ort:
Workshop
19.April 2018: 11.30–14.30 Uhr
20.April 2018: 11.30–15.30 Uhr

Interventionen
21. April 10:30 – 12:00 Uhr, Telliskivi Kreativzentrum
22. April 15.00–16.00, Harju tn und 16.30–17.30 Musumägi, Tallinn
Weitere Informationen

Stephanie Felber arbeitet an der Schnittstelle zwischen bildender und darstellender Kunst. Ihre choreografischen Arbeiten wurden im Pathos Atelier München, der euro-scene Leipzig (Bestes deutsches Tanzsolo), im Quartier am Hafen Köln, im Kulturzentrum Španski Borci, (JSKD) Ravna kultura de javnosti und Festival plesne ustvarjalnosti mladih ŽIVA Ljubljana, Mediteranski präsentiert Plesni Center Svetvincenat, Shawbrook Irland, Museum der bildenden Künste Leipzig, Dock11 Berlin, 19. FAKI FESTIVAL ZAGREB und dem PROGRESS-FEEDBACK FESTIVAL Athen gezeigt und u.a. von dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München, dem Goethe-Institut und der Kunstsalonstiftung Quartier am Hafen Köln gefördert.
Sie gibt internationale und nationale Workshops und Vorträge, um ihren künstlerischen Ansatz zu teilen. Von 2011 bis 2012 leitete sie u.a. das Seminar “play around the concept of enough” an der Münchner Akademie der Schönen Künste.
Zudem interessiert sie sich für Kunst und Inklusion und choreographiert für die inklusive Theatergruppe der Freien Bühne München e.V. und für das Projekt “Oh Happy Day Inklusionschor” (190 Menschen mit und ohne Behinderung und Flüchtlingen), für dass sie 2015 den Kulturpreis “Miteinanderpreis” des Bayerischen Sozialministeriums erhielt.

Barbara Lehtna ist eine estnische Theatermacherin, die viel mit Tanz experimentiert. Sie konzentriert sich hauptsächlich auf Geschichten von Menschen, öffentliche Disruptionen und reale Theaterstücke.
Sie kreiert regelmäßig eigene Stücke und ist dafür bekannt, Stücke für mehr als 100 Darsteller auf der Bühne zu schaffen. Sie ist daran interessiert, visuelle und physische Performances zu schaffen, die mit den Prozessen im Alltag verbunden sind.
Zudem ist sie fester Teil von Doris Uhlichs Tanzkompanie und arbeitet auch mit anderen Choreografen und Regisseuren in ganz Europa zusammen (z.B. Julian Hetzel, Chris Kondek, Christiane Kühl etc.).